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Macbook Air, Foto: techweet_flickr
Das neue MacBook Air ist auf dem Markt und schon beim Auspacken erlebt der Apple-Freak eine erste Gefühlserhöhung: Mit nur 1000 Gramm wiegt es gerade mal so viel wie eine Packung Milch. Beim Aufmachen entpackt es sich praktisch selber und steht in seiner Pracht vor einem, so dass man sich gar nicht traut, die Klarsichtfolie die über den Computer gelegt ist, abzumachen und mit der Arbeit zu beginnen. Wer dieses Entpackungs-Erlebnis erleben möchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen als bei herkömmlichen Laptops: Es liegt in einer Preisklasse, die bei 949 Euro anfängt und bei 1649 Euro aufhört.
Das hauchdünne Macbook gibt es einmal in der 11,6-Zoll-Variante und in 13 Zoll. Die erste hat einen 1,6-Gigahertz-i5-Prozessor, 64 Gigabyte Flash- und zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Laut Internetquellen ist bei dieser Variante , der Arbeitsspeicher fest angebracht, so dass sich das MacBook nicht aufrüsten lassen kann. Allerdings gibt es Abstufungen auch bei den einzelnen Bildschirm-Varianten. Ein Macbook mit 11,6 Zoll, 1,8 Gigahertz getaktete i7-Dual-Core-CPU, 256 GB große Flashdisk und vier Gigabyte Arbeitsspeicher, kostet zum Beispiel 1599 Euro – Leistung hat eben seinen Preis. Fürs Spielen sollte man eher zum herkömmlichen Windows-Computer greifen, auch wenn Apple auf diesem Bereich in den letzten Jahren nachgerüstet hat – für Lan-Partys und Ballerspiele sind MacBook nur bedingt ausgelegt. Dennoch gehört das neue MacBook Air definitiv zu den höheren seiner Spielklasse, wenn nicht sogar zu den besten Notebooks auf dem derzeitigen Markt. Das Akku hält bei der 11,6-Zoll-Variante fünf und bei der Variante mit 13 Zoll sieben Stunden durch. Auch Geräusche gehören – wie beim MacBook üblich – der Vergangenheit an. Zudem präsentiert sich das neue MacBook Air sehr schnell – innerhalb von 17 Sekunden lässt es sich hochfahren und ist nicht nur da rasend schnell. Auch beim Surfen durch das Internet zeigt sich das Notebook nur von seiner feinsten und schnellsten Seite. Sollte einmal das Internet streiken und zu langsam sein, so ist die Seite auf dem MacBook dennoch da und das blitzschnell. Leider hat das Macbook nur zwei USB-Schnittstellen, ansonsten gleicht das aber die neue Tastatur-Beleuchtung aus.
Das Design gleicht dem der vorangegangenen Modelle von Apple: elegant und schlicht. Die Lichtschachtabdeckungen gibt es – wie bei jedem Mac – gratis dazu: Die Milchglasscheibe in Form eines angebissenen Apfels bietet auch dem letzten Apple-Nutzer die perfekte Gelegenheit, sein schickes Gerät in die Cafés auszuführen und sich zu präsentieren.


